Restkostenversicherung f√ľr Beamte

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Beamte haben einen Anspruch auf Beihilfe, entweder nach den Richtlinien des Bundes oder des Landes. Das bedeutet, dass 50% der Kosten f√ľr √§rztliche, zahn√§rztliche oder Krankenhausbehandlung √ľbernommen werden. H√∂here S√§tze gibt es bei Beamten mit mehr als einem Kind oder ber√ľcksichtigungsf√§higen Ehegatten. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung bietet die private Krankenversicherung eine Restkostenversicherung an.

 

Was leistet die Restkostenversicherung?

Ambulante Heilbehandlung, auch Naturheilverfahren,
die durch √ĄrztInnen und HeilpraktikerInnen nach der jeweiligen Geb√ľhrenordnung abgerechnet werden

Stationäre Heilbehandlung, Mehrbettzimmer oder Wahlleistungen,
wie Chefarztbehandlung oder Ein-/Zweibettzimmer

Erstattung f√ľr Zahnbehandlung

Krankenhaustagegeld und Beihilfeergänzungstarif

gesetzliche Pflegepflichtversicherung

 

Wie setzen sich die Beiträge zusammen?

In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Sie einen bestimmten Prozentsatz auf Ihr Bruttoeinkommen. In der privaten Krankenversicherung sind das Eintrittsalter und die vereinbarten Leistungen entscheidend. Seit dem 1.1.2013 gibt es Unisex-Tarife, d.h., das Geschlecht spielt in Bezug auf den Beitrag keine Rolle mehr. Zusätzlich kann ein Beihilfeergänzungstarif abgeschlossen werden, der Leistungseinschränkungen der Beihilfe ausgleicht.

 

Was ist mit den Beiträgen im Rentenalter?

Die Gesundheitsreform 2000 f√ľhrte zu einer Erh√∂hung der R√ľckstellungen zur Beitragsentlastung im Alter. 10% des Beitrages m√ľssen die Versicherer zur√ľckstellen. Auch wenn sich der Beihilfeanspruch mit Pensionsbeginn erh√∂ht, sollte zus√§tzlich vorgesorgt werden, denn die Beitr√§ge steigern kontinuierlich durch die gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen und dadurch, dass die Menschen immer √§lter werden. Hierzu k√∂nnen z.B. auch so genannte Beitragsentlastungstarife genutzt werden.

 

Ist ein Wechsel zur√ľck in die gesetzliche Krankenversicherung m√∂glich?

Ein Wechsel zur√ľck in die gesetzliche Krankenversicherung ist nur bis zum 55. Lebensjahr m√∂glich und setzt voraus, dass man wenigstens zw√∂lf Monate versicherungspflichtig war.

Was passiert, wenn sich die Beihilfe ändert?

Innerhalb von sechs Monaten k√∂nnen die Tarife ohne Gesundheitspr√ľfung angepasst werden.