Unfallversicherung VFH

 

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Alle 5 Sekunden verunglückt in Deutschland ein Mensch. Das sind ca. 6 Millionen Unfälle im Jahr. Selbst wenn die meisten Unfälle glimpflich ausgehen, bedeutet ein schwerer Unfall für viele Menschen eine gesundheitliche Belastung und finanzielle Katastrophe.

Wann und wie viel leistet eine Unfallversicherung?

Ein Unfall liegt vor, wenn Sie durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleiden. Die Unfallversicherung gilt weltweit und 24 Stunden am Tag. Sie erhalten eine Invaliditätsentschädigung in Form einer Summe, die von dem festgestellten Invaliditätsgrad und von der versicherten Summe abhängt. Der Gruppenvertrag sieht drei unterschiedliche Varianten mit unterschiedlichen Progressionsstaffeln vor.

Wer stellt die Invalidität fest, und wann bekomme ich die Leistung?

Der Grad der Invalidität wird durch einen Arzt Ihrer Wahl festgestellt. Sobald dem Versicherer die Unterlagen zugegangen sind, muss der Versicherer bei Invalidität innerhalb von drei Monaten erklären, in welcher Höhe der Anspruch anerkannt wird. Die Invalidität muss in der Regel innerhalb von zwei Jahren nach dem Unfallereignis eingetreten sein.

Welche Leistungen sind zusätzlich versichert?

Neben einer Invaliditätsentschädigung gibt es eine Leistung bei Unfalltod sowie ein Unfall- Krankenhaustagegeld mit Genesungsgeld. In der Premium-Variante ist zusätzlich eine Unfallrente vorgesehen. Kosten für kosmetische Operationen sowie Bergungskosten sind ebenfalls eingeschlossen.

Was ist bei einem Berufswechsel zu beachten?

Ein Berufswechsel muss der Unfallversicherung grundsätzlich immer mitgeteilt werden.

Unfallversicherung trotz Berufsgenossenschaft?

Alle Heilmittelerbringer im Gesundheitswesen (Physikalische Therapie (Physiotherapie, Krankengymnastik), Podologische Therapie, Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie (Logopädie), Ergotherapie) sind kraft Gesetz Pflichtmitglied in der Berufsgenossenschaft. Zuständig ist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Eine bestehende private Unfallversicherung entbindet nicht von der gesetzlichen Versicherungspflicht in der Berufsgenossenschaft!

Die Leistungen der Berufsgenossenschaft reichen aber nicht aus. Wenn keine Berufsunfähigkeitsversicherung besteht oder aus gesundheitlichen Gründen abgeschlossen werden kann, dann sollte ergänzend eine private Unfallversicherung abgeschlossen werden.