VERKEHRS­RECHTSSCHUTZ­VERSICHERUNG

Sinnvoll für Vielfahrer|innen

Eine abrupte Vollbremsung des Voranfahrenden und schon sitzt man mit dem eigenen Wagen hintendrauf. Wer hat Schuld? Nicht immer ist es der|die Auffahrende, wie man gemeinhin meint. Doch das zu klären, kostet Zeit, Nerven und – Geld. Vor allem wer viel mit dem Auto oder Motorrad unterwegs ist, kann schnell mal in einen solchen Rechtsstreit geraten. Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung schont in diesem Fall die Nerven und den eigenen Geldbeutel.

Der Versicherungsschutz gilt auch, wenn man nicht mit dem eigenen Auto oder Motorrad sondern mit einem geliehenen und gemieteten Fahrzeug unterwegs ist und in einen Unfall verwickelt wird. In diesem Fall kann unter Umständen auch der|die Fahrzeughalter|in in den Rechtsstreit involviert werden!

 

Wer sich über den Verkehrsrechtsschutz hinaus auch für private, mietrechtliche und/oder berufliche Rechtsstreitig­keiten wappnen möchte, ist eventuell mit einer allgemeinen Rechts­schutz­versicherung besser dran. Nämlich dann, wenn der verkehrsrechtliche Schutz zu guten Konditionen eingeschlossen werden kann. Wir klären das gerne für Sie und unterbreiten Ihnen passende Vorschläge.

Was leistet eine Verkehrsrechtsschutzversicherung?

Die Rechtsschutzversicherung zahlt Kosten und Kostenvorschüsse, die zur Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen notwendig sind. Das sind vor allem:

• die anwaltlichen Kosten nach der gesetzlichen Gebührenordnung,

• die Gerichtskosten einschl. Zeugengelder, Sachverständigengebühren und Vollstreckungskosten,

• die Kosten Ihrer Gegenpartei, soweit Sie diese zu tragen haben 

• und Strafkaution im Ausland, die Sie aufwenden müssen, um von einer Inhaftierung freizukommen.

 

Geldstrafen und Geldbußen müssen Sie allerdings selbst zahlen. Der Rechtsschutz gilt in ganz Europa und den Anliegerstatten des Mittelmeeres.

Bei welchen Streitigkeiten kann ich den Rechtsschutz in Anspruch nehmen?

Im Prinzip bei allen Streitigkeiten rund um Ihr Kraftfahrzeug. Die Versicherung übernimmt die Kosten in folgenden Angelegenheiten:

 

Schadensersatzrecht

Bei eigenen Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüchen nach einem Verkehrsunfall – übrigens auch, wenn Sie als Radfahrer|in, Fußgänger|in oder Fahrgast in öffentlichen Verkehrsmitteln betroffen sind.

 

Strafrecht
Bei Ermittlung gegen Sie wegen fahrlässiger Körperverletzung oder angeblicher Unfallflucht


Vertrags- und Sachenrecht
Beim Streit im Zusammenhang mit dem Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens und/oder um die Finanzierung durch einen Autokredit sowie bei einem Streit mit einer Werkstatt


Steuerrecht
Bei der gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen der Kfz-Steuer.


Verwaltungsrecht
Beim Ärger mit einer Behörde im Zusammenhang mit der Zulassung


Ordnungswidrigkeiten
Bei Abwehr von Bußgeldbescheiden.

Habe ich sofort Versicherungsschutz?

Nur bei Straf- und Ordnungswidrigkeiten sowie Schadenersatz-Rechtsschutz. Ansonsten gilt für alle eine Wartezeit von drei Monaten. Diese Wartezeit entfällt, wenn Sie von einem anderen Versicherer ohne eine Unterbrechung wechseln und dort bereits der Verkehrsrechtsschutz versichert war.

Sind alle meine Fahrzeuge versichert?

Versichert sind alle Fahrzeuge, die auf den|die Versicherungsnehmer|in zugelassen sind. Für Selbstständige gilt, dass jedes Fahrzeug einzeln unter Angabe des polizeilichen Kennzeichens versichert werden muss.

 

Wechseln Sie im Sommer auf ein Motorrad, dann ist das kein Problem. Der Versicherungsschutz geht lückenlos auf das neue Fahrzeug über.

Was wird nicht bezahlt?

Die meisten Rechtsschutzversicherungen sehen kleinere Ordnungswidrigkeiten als Bagatellschäden an.

Birgit Bödeker
Tel. 0421 – 95 85 60
b.boedeker@versicherungskontor.net

Merve Güler
Tel. 0421 – 95 85 60
m.gueler@versicherungskontor.net

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