IMMOBILIENFINANZIERUNG

Mehr als Zins und Tilgung

Das eigene Heim! Ein schöner Traum. Und für die meisten wohl die größte Investition ihres Lebens. Da will die Finanzierung umfassend und solide durchkalkuliert sein. Zinssatz und Tilgungsrate sind nicht allein entscheidend für bestmögliche Darlehenskonditionen. Ebenso wichtig sind grundlegende Fragen wie: Welche Summe können wir monatlich aufbringen? Was wollen wir uns noch leisten, jetzt oder später einmal? Wie hoch soll der finanzielle Spielraum für unerwartetet Ausgaben sein? Wie lange können und wollen wir fürs Wohnen zahlen?

Wie viel Schulden können Sie sich leisten?

 

Mit der Antwort auf diese Frage steht und fällt Ihre Finanzierung. Denn auch der günstigste Kredit  muss bezahlbar sein und bleiben. Monat für Monat und viele Jahre lang. Entscheidend sind Einkommenssituation, Vermögen, generelle Kosten sowie Versicherungsbedarfe.

Wie hoch darf die monatliche Kreditrate ausfallen?

Um diese Frage zu beantworten, kann Ihre jetzige Kaltmiete einen ersten Orientierungswert darstellen. Ebenso die bisherigen Mietnebenkosten: Verbrauchskosten wie Strom und Gas bleiben natürlich, manche Mietnebenkosten fallen dagegen weg. Dafür sollten allerdings künftig Rücklagen für Instandhaltungen und Modernisierungen gebildet werden. Genauso zu berücksichtigen sind sämtliche Lebenshaltungskosten, Beiträge und Versicherungen, sowie unregelmäßige Ausgaben für Urlaub und Neuanschaffungen.

Wann werden Sie in Rente gehen?

Auch die Frage, wie lange Sie noch arbeiten werden, spielt eine wichtige Rolle. Jedenfalls dann, wenn Ihr Eigenheim bis zum Eintritt ins Rentenalter abbezahlt sein soll. Denn die Höhe des Zinssatzes und die Höhe der Tilgungsrate haben entscheidenden Einfluss auf die Darlehenslaufzeit.

Wieviel haben Sie bereits angespart?

Die Summe des Eigenkapitals bestimmt die Kredithöhe. Je mehr Sie hineingeben können, desto günstiger fällt der Kredit aus. Dennoch ist es in den seltensten Fällen ratsam, alle Ersparnisse ins Eigenheim zu stecken. Rücklagen für unerwartete Ausgaben sollten immer bestehen bleiben, möglichst in Höhe von zwei bis drei Monatsgehältern.

Welche zusätzlichen Kosten fallen beim Erwerb eines Eigenheims an?

Ein eigenes Heim kostet immer mehr als der ausgehandelte Kaupfpreis. Maklergebühren, Notar- und Grundbuchkosten, Grunderwerbssteuer, Renovierungsarbeiten und auch der Umzug selbst kommen noch obendrauf. Posten also, die ebenfalls für die benötigte Kredithöhe eine gewichtige Rolle spielen. Bei einem Neubau fallen unter Umständen zusätzliche Kosten für die Vermessung, Erschließung und/oder Räumung des Grundstücks an.

So wird die Grunderwerbssteuer in Bremen und Niedersachsen derzeit mit 5 % angesetzt, Notargebühren schlagen hier zurzeit mit 2-2,5 % zu Buche, Maklercourtagen betragen in der Regel 5,95 % inklusive Mehrwertsteuer. weiter…

Welche Versicherungen braucht Ihr neues Heim?

 

Fast jede kreditgebende Bank besteht darauf: Beim Erwerb einer Immobilie werden Sie eine Wohngebäudeversicherung abschließen bzw. die bestehende weiterführen müssen. Das macht auch Sinn, denn Schäden wie durch einen Sturm beispielsweise sind ohne große, finanzielle Rücklagen kaum zu bewältigen. Auch andere Versicherungen rund ums Haus und rund um den Bau sind ratsam. Die tatsächlichen Bedarfe sollten aber genau ermittelt werden, um unnötige Kosten zu vermeiden.  Denn auch die Versicherungsbeiträge zählen zu Ihren laufenden Ausgaben.

 

Was passiert, wenn ein Einkommen ausfällt?

 

Keine Miete mehr zahlen sondern sein gutes Geld in die eigenen vier Wände stecken. Doch was passiert, wenn plötzlich eine|r aus der Lebensgemeinschaft nicht mehr zum gemeinsamen Einkommen und zur Ratenzahlung beitragen kann. Wenn er oder sie länger erkrankt, gar auf Dauer berufsunfähig wird oder, schlimmer noch, verstirbt? Wenn Sie Ihr Eigenheim für Ihre Angehörigen für solche Fälle schützen möchten, dann raten wir grundsätzlich, für eine entsprechende Absicherung der Finanzierung zu sorgen, zumindest durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Risiko-Lebensversicherung. Wir unterstützen Sie dabei.

Wer finanziert Ihr Eigenheim? Wo bekommen Sie die besten Konditionen?

 

Welche Konditionen Sie für eine solide Finanzierung Ihres Eigenheims benötigen, ergibt sich aus Ihrer individuellen Situation, die wir gerne mit Ihnen gemeinsam  anhand der genannten Fragen und Faktoren konkretisieren. Wo Sie das beste Angebot dazu bekommen, hängt wiederum von den Banken und Sparkassen ab. Und davon, was wir für Sie aushandeln können. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat & Tat zur Seite!

Gibt es Unterschiede bei den Banken und Kreditangeboten?

Ja, denn jede Bank beurteilt den|die Kreditantragsteller|in anders und setzt auch andere Maßstäbe an, um eine Immobilie zu bewerten. Und damit ergeben sich unterschiedliche Konditionen für den Darlehensvertrag. Zudem gibt es eine Vielzahl von Kreditformen, die sich in der Art der Rückzahlung, Laufzeit, Sondertilgungsrecht, Gebühren sowie vielen anderen Faktoren unterscheiden. Eine Beratung ist in jedem Fall ratsam!

Wie funktioniert ein Kredit?

Die Bank stellt nach Prüfung die erforderlichen Geldmittel zur Verfügung. Der Kredit ist mit einem Zinssatz ausgestattet. Diesen Zins müssen Sie an die Bank abführen, solange wie im Vertrag vereinbart. Für die Rückzahlung des Kredits wird im Kreditvertrag ein Tilgungssatz vereinbart,  dessen Höhe sich nach verschiedenen Kriterien richtet. Der Mindesttilgungssatz beträgt in der Regel 1% des Kreditbetrages. Es ist möglich andere Tilgungsmöglichkeiten zu vereinbaren (Tilgungsersatzmittel), wie über Bausparverträge, Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen oder Investmentfondssparpläne.

Was sind die Themen unserer Beratung?

Unsere Finanzierungsberatung ist stets individuell, gemäß Ihren Bedürfnissen, Gegebenheiten und speziellen Erfordernissen, ausgerichtet. Damit Sie genau wissen, welche Finanzierungsoptionen es gibt und was Sie letztendlich unterschreiben, können folgende Themen ausführlich zur Sprache kommen::

• Wie funktioniert ein Annuitätendarlehen?
• Was ist der Unterschied zwischen Sollzinssatz und Effektivzinssatz?
• Zinsentwicklung
• unterschiedliche Zinsbindungsfristen
• Nachfolgezins / Prolongation
• Bereitstellungszins
• Tilgungsmöglichkeiten
• Auswirkung von unterschiedlichen Tilgungssätzen
• Sondertilgungsrecht
• Kosten und Gebühren
• Vorfälligkeitsentschädigung
• Bedeutung des Eigenkapitals
• Abwicklung einer Finanzierung
• Eigennutzung / Fremdnutzung
• Bonitätskriterien
• Herauslagekriterien
• Unterschied Angebot und Darlehenszusage
• Risiko bei Unterzeichnung des Kaufvertrages vor Darlehenszusage
• Sicherstellung
• Beleihungswert / Verkehrswert
• Auszahlungsmodalitäten

Was wollen die Banken von Ihnen wissen?

Die Banken prüfen Ihr Einkommen und ihre laufenden finanziellen Verpflichtungen und ermitteln anhand von Pauschalen das noch zur Verfügung stehende Einkommen. Weitere Faktoren können das Alter, der Status (angestellt oder selbstständig), die Beschäftigungsdauer sein. Außerdem werden sich die Banken immer eine Schufa*-Auskunft ziehen.

 

*Einmal im Jahr erhält übrigens jede|r Verbraucher|in auf Wunsch Auskunft über all seine|ihre bei der Schufa gespeicherten Daten.

Welche Förderprogramme gibt es?

Zinsgünstige Fördermöglichkeiten gibt es beispielsweise für

…den Bau oder Kauf einer selbst genutzten Immobilie durch das KfW-Wohneigentumsprogramm,

…die energetische Sanierung von Wohnungen und Häusern durch die Programme Energieeffizient Sanieren, z.B. beim Einbau einer neuen Heizungsanlage, dem Einbau von Solarkollektoren und ähnliches oder für Wärmedämmung.

…den altersgerechten Umbau Ihrer Wohnung durch das Programm Altersgerecht Umbauen finanzieren, Ausgeschöpft werden kann ein Kredit von bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit.

 

Seit 2009 ermöglicht die Bundesregierung den Erwerbern von eigen genutzten Immobilien sich am Wohn-Riester-Programm zu beteiligen und damit spezielle Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Auch das Bausparen wird nach wie vor durch eine Wohnbauprämie gefördert.

Rita Trautvetter
Tel. 0421 – 95 85 60
r.trautvetter@versicherungskontor.net

Weitere Informationen

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Versicherungen rund um den Bau →
Schutz vom ersten Spatenstich an

 

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